Über mich

Ein Kind das verträumt in der Schulbank sitzt und von der Phantasie gefesselt ist. All die Märchen und Geschichten von Rittern, Prinzessinnen und Königen begleiteten mich wie ein Tagtraum.
Mein Ziel als Kind war es einmal Prinzessin zu werden.
Einmal hörte ich von einem echten Prinzen, Botho Eberhard Ernst August Chlodwig Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Er setzte sich für arme Kinder in Äthiopien ein. Als ich das hörte spendete ich mein ganzes Taschen Geld und schrieb ihm, dass ich ihn heiraten wolle wenn ich dann alt genug wäre.
Ich bekam tatsächlich Antwort von diesem Prinzen, handgeschrieben und signiert……mannnn war ich stolz!

Heute muss ich drüber schmunzeln und sag meiner Mama danke, dass sie meine Kinderträume unterstützt hat.

Doch das Mittelalter bestand eben nicht nur aus Rittern und Prinzessinnen…...Meine Neugierde brachte mich auf die Spuren der Realität, die eben nicht prunkvoll und bequem war.

Das Resultat: Meine Träume haben mich zu meinem Hobby geführt, dem Mittelalter mit Lagerleben.
Jeder, der sich dass zum Hobby macht fängt klein an…Kauft sich das erste Gewand, möglichst günstig ....iIgendwann lernt man das Wort authentisch „A“ kennen, daraufhin näht man sich auch einmal ein Gewand selber. Ja und dann steht man vor der großen Frage was nimmt man für eine Borte?
Wenn ich mir schon so eine Mühe mit dem Nähen gemacht habe, dann möchte ich auch eine schöne Borte haben, ohne glitzergold und-silber Fäden, die industriell gefertigt ist.
Somit bin ich auf die Brettchenborten gestoßen. Die mich so begeistert haben, dass ich mir das Brettchenweben zur Lagerbeschäftigung machte.
Ich merkte, dass das Interesse an diesen Borten groß ist und Begeisterung auslöste und somit möchte ich für Euch weben.

Das bin ich beim Webertreffen 2009 im schönen Schwarzwald

Hier im Lager der Libere Equitis bei der Arbeit (vielen Dank an Jürgen Weller für die Fotos)

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